Gruppenausstellung, A Glance To Eternity (Thera de Freitas, Zoé Cathérine García, Priska Kubelka, Dasha Zarubina)

Opening: Friday, July 10, 2026, 7:00 PM
Exhibition: July 10 – August 2, 2026

Zoé Cathérine García
Priska Kubelka
Dasha Zarubina
Thera de Freitas (curator)

„A Glance to Eternity“ entstand aus dem Unbehagen, das Vergehen der Zeit mitzuerleben, und aus der Hinterfragung des Wesens jedes flüchtigen Augenblicks, der uns umgibt. Es entspringt dem Bedürfnis, Leben und Tod als Synonyme und voneinander abhängige Kreisläufe zu begreifen, die Trost vor der tiefgreifenden Ungewissheit spenden können, die den Menschen umgibt.

Mittels Malerei, Schrift, Installation und Mischtechnik präsentieren drei Künstler Werke, die den Betrachter auf diese Reise mitnehmen, auf der Themen miteinander verwoben werden, die aus westlicher Perspektive normalerweise wenig gemeinsam hätten.

„A Glance to Eternity“ schenkt Ruhe durch die Erkenntnis, dass die einzige Gewissheit und Konstante in unserem Leben der Wandel ist; und ausgehend von dieser Prämisse lernen wir, die Kontrolle loszulassen und zu verstehen, dass Wahrheit und Schönheit in allem zu finden sind, was seinem eigenen Zyklus folgt – unabhängig von der Zeitachse, die wir ihnen vielleicht zuschreiben möchten.

Zoé Cathérine García (1998) schloss 2024 ihr Bachelorstudium in Kunstgeschichte und Vergleichender Literaturwissenschaft ab und studiert derzeit Bildende Kunst an der Kunstakademie Düsseldorf. In ihrer künstlerischen Praxis kombiniert sie gefundene Materialien, digitale Bilder sowie Verfahren der Überlagerung und Transformation, um die instabilen Beziehungen zwischen Erinnerung, Wahrnehmung und Fiktion zu erforschen. Sie arbeitet mit physischen und digitalen Medien und schafft fragmentierte Umgebungen, die Themen wie Abwesenheit, Erosion und Mehrdeutigkeit untersuchen. Im Jahr 2026 waren ihre Arbeiten in der Ausstellung „HEIMSPIEL“ in der Sammlung Philara in Düsseldorf zu sehen.

Priska Kubelka (1997) ist eine interdisziplinäre Künstlerin und Filmemacherin, deren Arbeit die Grenze zwischen menschlicher Intuition, Natur und Mythologie auslotet. Als Absolventin der Kunsthochschule für Medien Köln (KHM) und ehemalige Stipendiatin des Deutschen Akademischen Austauschdienstes arbeitet sie intensiv mit Textilien, Fundstücken sowie organischen, natürlichen Materialien, um Grenzsituationen in taktile, sinnliche Erfahrungen zu übersetzen.

Dasha Zarubina (1998) ist Multimedia-Künstlerin und Mitkuratorin von @agasshin, einem dekolonialen Zine zur Auseinandersetzung mit Rassismus in Russland.
Mit ihrem Hintergrund in Kulturwissenschaft bewegt sich ihre Praxis zwischen persönlichen Mythologien und poetischen Fragmenten.

Kuratorische Arbeit und Plakatgestaltung: Thera de Freitas.

Die Ausstellung wird vom Kulturamt der Stadt Köln unterstützt.