Samstag, 16. Mai 2026, 15:00 – 19:00 Uhr, Zwei singende Landschaftsmaler (Simon Rummel und Ketonge) – ”Aus Nichts was machen”

Samstag, 16. Mai 2026, 15:00 – 19:00 Uhr
Anmeldung: https://forms.gle/JZ8Uzr31AHvopvNFA.

…ausgehend von einem leeren, weißen Raum in der Vorstellung, quasi einer neuen Wohnung, in der noch keine Möbel sind, aber in der die Zeit vergeht, suchen wir gemeinsam nach Einrichtungsideen. Bringt euer künstlerisches Mobiliar mit, also eigene Ideen, Arbeiten, Instrumente, Gedanken, Probleme…. oder einfach auch gar nichts! Wir schauen, was wir damit machen können, durch gemeinsames Improvisieren, durch Erzählen, Überlegen. 

Ein kleines Archiv von “Klassikern” der Geschichte, die aus Nichts oder aus sehr wenig etwas gemacht haben, wird von uns mitgebracht, zum gemeinsamen Anschauen und Anhören, vielleicht zur Inspiration.

Simon Rummel (* 1978 in Trier) ist ein deutscher Improvisationsmusiker (Klavier, Geige, Orgel), Komponist und Klangkünstler. Er beschäftigt sich mit akustischen Phänomenen, die er in künstlerische Installationen überträgt. Er studierte Jazzpiano und Komposition an der Musikhochschule Köln bei John Taylor, Hans Lüdemann, Paulo Álvares, Johannes Fritsch, später noch freie Kunst bei Georg Herold an der Kunstakademie Düsseldorf. Zu seinen vielfältigen Arbeiten zählen (experimentelle) Kompositionen für verschiedene Ensemble, u. a. für das von ihm gegründete Ensemble Fantasmofonika (u. a. mit Ketonge). 2003 erhielt das Ensemble eine Auszeichnung beim Festival jazz-art (WDR). 2005 wurde durch die Bochumer Symphoniker und Eva-Maria Schieffer ein Blockflötenkonzert von Simon Rummel uraufgeführt. 

2013 erhielt Rummel im Rahmen der Förderstipendien für junge Kunst im Bereich der Musik das Bernd-Alois-Zimmermann-Stipendium.[10] 2018 war er Stipendiat der Villa Kamogawa, Kyoto. Mehr zu lesen auf Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/Simon_Rummel
Ketonge (bürgerlich Manfred Ruecker, * 3. Mai 1974 in München) ist ein deutscher Komponist, Bildhauer und Medienkünstler. Ketonge studierte Kunst, Musik und Psychologie an der Kunstakademie Düsseldorf, der Kunsthochschule für Medien Köln, der Hochschule für Musik und Tanz Köln (bei Johannes Fritsch und Paulo Álvares) sowie an den Universitäten Köln und Siegen (u. a. Zusatzstudium Musiktherapie bei Hartmut Kapteina und Psychologie bei Friedrich Wolfram Heubach) und graduierte mit den Abschlüssen Diplom, Meisterschüler und Zertifikat in den Jahren 2005/2006. Er arbeitete im Bereich Bildhauerei (Klangbildhauerei) und Videokunst (Videoproduktionen im Studio David Larcher und Matthias Neuenhofer an der Kunsthochschule für Medien Köln (KHM)), und war Meisterschüler von Georg Herold und Oswald Wiener. Zwei Semester Gaststudium absolvierte er bei Albert Oehlen an der Kunstakademie Düsseldorf. Er veröffentlichte CDs und DVDs, u. a. die DVD Klangsichten (2004) und die CD Elektronic Muzik (2010). Seine Konzerte und Performances wurden mehrfach im Radio und TV dokumentiert, etwa die Produktion mit dem Komponisten und Jazzpianisten Simon Rummel zu Themen der experimentellen Kunst und Musik. Zu hören ist er auch auf Rummels Album Singinging (2023). Auch hier mehr zu finden auf Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/Ketonge

Inklusive Getränke und Verpflegung. 

20,00 € Teilnahmegebühr (in Bar mitbringen).* (* Falls du den Betrag nicht aufbringen kannst, notiere es im Formular und wir schauen, was wir machen können!)

Der Workshop-Mai in der Gemeinde Köln

Erneut durch die Unterstzung des Landesmusikrats können wir aufgrund des erfolgreichen Starts in diesem Jahr professionell arbeitende Künstler:innen einladen, die Dir an drei Wochenenden ihre Erfahrung in ihrem speziellen Bereich mit euch teilen und Hands-on-Techniken vorstellen möchten. Und vor allem – möchten sie euch die Angst nehmen. Vom DJ-Workshop bis zum Denken und Bauen eigener Instrumente, Algorithmen und Kulturen verstehen und Kollektive gründen und keine Angst mehr vor Kabelsalat und falschen Tönen haben – das ist unser gemeinsames Ziel.

Samstag, 9. Mai, 15.00 – 19.00 Uhr, Ensemble [ _ _ _ ] (Shuoxin Tan, Jia Liu and Li Song)
Mittwoch, 13. Mai, 18.00 – 22.00 Uhr, Lena Willikens
Samstag, 16. Mai, 15.00 – 19.00 Uhr, Simon Rummel
Sonntag, 17. Mai, 15.00 – 19.00 Uhr, Leonhard Huhn

Das Anmeldeforumlar findest du unter: www.gemeinde-koeln.org/anmeldung-2026 und direkt auf https://forms.gle/JZ8Uzr31AHvopvNFA.

Junge Menschen, weiblich gelesene Personen und PoC sind immernoch unterrepräsentiert im Musikbetrieb, von Neue Musik bis zur elektronischen Clubszene. Die Gemeinde Köln möchte explizit diese Gruppen erreichen, um besonders auch ihnen alternative Wege zur Wissensbildung anzubieten. Die Workshops sollen Amateur:innen Einblicke in anspruchsvolle und professionelle künstlerisch-musikalische Praktiken verschaffen, damit ihnen die Vielfalt musikalischer Ausdrucksmöglichkeiten näher gebracht werden kann und von dort aus einen eigenen Weg zu entdecken.

Die Musikworkshops sind von Gemeinde Köln als wichtiger Teil für die Wissensbildung geplant. Wir verstehen künstlerische Rezeption als multidisziplinäres Erlebnis und hoffen darauf, dass die Teilnehmer:innen hier neues Entdecken und lernen können.

Die Anmeldung erfolgt bis zum 7.05.2026 ausschließlich über das Online-Formular, das auf der Workshop-Webseite sowie auf www.gemeinde-koeln.org/anmeldung-2026 zu finden ist. Wir bemühen uns um die Erschaffung sensibler Räume, in welchen sich besonders Menschen wohlfühlen sollen, die gesellschaftlich, kulturell oder körperlich diskriminiert werden oder wurden und nehmen uns daher im Teilnahmeverfahren das Hausrecht vor. Die Teilnahme erfolgt erst nach dem Erhalt einer Bestätigungsmail. Wir bitten um Verständnis.

Der skillsharing WORKSHOP-Mai ist ein Projekt von Gemeinde Köln in der Ebertplatzpassage und wird gefördert vom Landesmusikrat NRW e.V.

Die Gemeinde Köln ist Mitglied des Brunnen e.V. und AIC – Art Initiatives Cologen e.V. und wird vom Kulturamt der Stadt Köln gefördert.